Public Viewing: Stadtrat stimmt ab

Am 5. März 2026 ab ca. 16:30 Uhr wird der Stadtrat Dresden tagen und u. a. über die Gewährung der 6,5 Mio EUR städtischer Mittel zur Wiedereröffnung des Fernsehturms zu entscheiden. Seien Sie dabei – Die Sitzung ist öffentlich und zudem im Livestream zu verfolgen: www.dresden.de/livestream

Die Bürgerinitiative Fernsehturm lädt alle Anwohner und Interessierte ein, die Stadtratssitzung gemeinsam zu verfolgen:

5. März 2026 · ab 16 Uhr

Frühstücksstube der ehemaligen Pension Höhenblick, gegenüber dem Ringweg 17, 01328 Dresden (geht vom Wachwitzer Höhenweg ab)

Wir werden dort eine Leinwand mit der Liveübertragung aufstellen, für Getränke und einen kleinen Imbiss wird gesorgt.


Stand der Dinge

  • Die Wiedereröffnung des Fernsehturms ist nach wie vor ein politisches Projekt. Die öffentliche Hand fördert es aus Bundes-, Landes- und städtischen Mitteln mit mindestens 25,6 Mio EUR. Voraussetzung für die Gewährung der Bundes- und Landesmittel ist die Bereitstellung von ca. 6,5 Mio EUR aus Mitteln der Stadt Dresden. Die Gelder fließen ausschließlich in die Sanierung des Turmes, der sich in Besitz der DFMG befindet. Inkl. dem Parkplatz sollen rund 8 Mio EUR städtischer Mittel für die Wiedereröffnung des Turms aufgewendet werden.

  • Bislang fanden alle Abstimmungen im Stadtrat eine Mehrheit für den Fernsehturm. Dies liegt insbesondere an der politischen Mehrheit von AfD, CDU und dem Team Zastrow. Gegen das Projekt sprachen sich bisher nur die Grünen und die SPD aus. Die Befürworter erwarten sich ein nachhaltiges, wirtschaftlich tragendes, überregional wirkendes Investment in den Tourismus. Für einen wirtschaftlichen Betrieb müssen jährlich ca. 230.000 Besucher kommen.

  • In der Stadtratssitzung vom 5. März 2026 wird es zur finalen Abstimmung bzgl. der 8  Mio EUR aus städtischen Mitteln kommen. Hierzu gab es im Januar Beratungen im Ortschaftsrat Schönfeld-Weißig und dem Stadtbezirksbeirat in Loschwitz. Beide Gremien bestätigten die Vorlage der Stadt und ergänzten diese um den Wunsch, die Infrastruktur doch - wie versprochen - dem wachsenden Bedarf anzupassen. Die Vorlage selbst sieht lediglich 66 Parkplätze für max. 500 gleichzeitig anwesende Gäste vor. Die Stadt beruft sich dabei auf ihre Stellplatz-Satzung.

  • Das Verkehrs- und Mobilitätskonzept besteht nur noch aus der Umwidmung des bestehenden Parkplatzes für die Gäste des Fernsehturms. Die Vorlage sieht keine Erweiterung des ÖPNV und keine Sanierung der Wanderwege vor.

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Ahnungslos in der Stadtverwaltung